Stellungnahme gegen Diskriminierung jeder Art

 

In den vergangenen Tagen berichteten regionale und nationale Medien über den Fasnachtswagen der Dietschwiler Hülsnerbuben an der Aadorfer Fasnacht vom Sonntag, 21. Januar 2018. Das am Umzug entstandene Foto zeigt den Wagen mit seinem Motto «Asylparadies Schweiz» und einigen pietätslosen Zeichnungen und Zeichen. Ebenfalls ist auf dem Bild eine Werbeblache der Eintracht Kirchberg zu sehen. 

Wir stellen unmissverständlich klar, dass wir weder das Motto und schon gar nicht die geäusserte Gesinnung gutheissen und uns mit aller Vehemenz davon distanzieren. Unsere heterogene Gästeschaft sowie die unzähligen Konzerte mit Künstlern aller Genres und Nationalitäten unterstreichen unsere unvoreingenommene Haltung.

 

Die Eintracht Kirchberg sponserte diese Fasnachtsgruppe seit einigen Jahren und hatte bislang niemals Beanstandungen vorzubringen. Mit diesem Hintergrund sagten wir – ebenso wie andere Betriebe aus der Region – ein weitere Unterstützung in diesem Jahr zu. Umgehend nach Kenntnisnahme des Sachverhaltes verlangten wir die Blache ein und brachten unseren Unmut und Verurteilung dieses Gedankengutes unmissverständlich vor. 

 

Wir bedauern unser Versäumnis der ausbleibenden Abklärung bei der erneuten Zusage des Sponsorings sehr. Wir entschuldigen uns bei allen Menschen, bei denen wir den Anschein erweckten, wir würden diese diskriminierende Haltung unterstützen. Wir distanzieren uns mit aller Vehemenz von jeglicher Diskriminierung. Wir erkennen alle Menschen unabhängig ihrer Herkunft, Weltanschauung und Lebensweise als gleich an und heissen alle herzlich im Restaurant Eintracht willkommen.

26.1.2018